• Kübra Gümüşay © Paula Winkler
  • Shirin Sojitrawalla © Uwe Oberg

Moderation: Shirin Sojitrawalla

Ihre Love Speech auf der re:publika 2016 ging viral. Seitdem genießt die Bloggerin, Journalistin und Netz-Aktivistin Kübra Gümüşay Kultstatus. Sie kämpft gegen sexualisierte Gewalt, Alltagsrassismus und Islamophobie. Nun ist sie ihre Rolle als „intellektuelle Putzfrau“ leid und legt ihr erstes Buch vor, ein autobiografisch grundierter Essay, der keinen Identitätsdiskurs führt, sondern bei der Sprache ansetzt. Begriffe seien wie Käfige, die Menschen kategorisieren – und damit beginne Rassismus. „Wir müssen uns mit der Architektur der Sprache beschäftigen, die unsere Realität erfassen soll“, so das Credo. Gümüşay macht sich auf die Suche nach Formen der Verständigung, die Verschiedenheit zulassen. Ein Buch, „frisch wie der Morgentau“, urteilt Die Zeit.

In Kooperation mit SPACESWORKS und dem Frauenreferat
der Stadt Frankfurt

Kübra Gümüşay ist Journalistin und Aktivistin. 2011 wurde ihr Blog Ein Fremdwörterbuch für den Grimme Online Award nominiert. Gemeinsam mit anderen initiierte sie die Hashtags #SchauHin und #Ausnahmslos. Sprache und Sein (Hanser Berlin) erscheint im Januar 2020.
Shirin Sojitrawalla arbeitet als Kulturkritikerin mit den Schwerpunkten Literatur und Theater für verschiedene Medien.
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